Reisetagebuch, 5. Dez. Heiraten in Nordfriesland

In den Seiten der nordfriesischen Inseln findet sich überall die Kategorie „Heiraten in…“, und zwar gleichwertig neben den Kategorien „online buchen“, „Wattwanderungen“, „Veranstaltungen“ etc. Es scheint also einen besonderen Reiz zu haben, diesen Schritt in Nordfriesland zu machen. Ich will also mal erkunden, welche Orte dazu angeboten werden und wie so eie Feier dann ablaufen soll. Also schau ich zunächst mal nach, was Sylt da zu bieten hat. Man kann hier alle Informationen dazu in einer Hochzeitsbroschüre lesen. Neben den relativ gewöhnlichen Eheschleißungen in Kirchen gibt es hier die Möglichkeit einer Strandhochzeit, also Open Air und einer Heirat auf hoher See. Auf Pellworm wird sogar eine Leuchtturmhochzeit angeboten. Doch mal was ganz Besonderes und relativ kurzfristig buchbar.

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Reisetagebuch – Kunst und Kultur

Wenn ich nach Nordfriesland fahre, steht Kultur nicht unbedingt im Vordergrund. Allerdings würe ich mir das in Seebüll gelegene Nolde-Museum nicht entgehen lassen und möchte es nun einmal virtuell besuchen. Ich hätte nicht gedacht, dass es als das international bekannteste Museumshaus gilt. Fast 100 000 Besucher schon in diesem Jahr. Hier bekomme ich einen Eindruck von seinen Werken.

Von Interesse wären für mich aber traditionelle friesische Veranstaltungen. Mal sehen, was Sylt da zu bieten hat. Da stoße ich bei den Veranstaltungen auf das Biikebrennen , das bestimmt ein schönes Erlebnis ist.

Im klassischem Boßeln spielen zwei Mannschaften (bei Wettbewerben in 4 Gruppen mit je 4 Werfern besetzt) gegeneinander. Dabei gibt es keine feste Wurfbahn, sondern die Wettbewerbe finden auf Straßen statt. Jeder Werfer setzt mit seinem Wurf an dem Landepunkt des Vorwerfers seiner Mannschaft an. Ziel ist es die jeweilige Boßelstrecke mit möglichst wenigen Würfen zu überwinden. Die Mannschaft, die dafür die wenigsten Würfe benötigt, hat gewonnen. Bei gleicher Wurfanzahl wird das Spiel als unentschieden gewertet. Die Streckenlänge ist unterschiedlich, da je nach Straßenbeschaffenheit die Wurflänge unterschiedlich ausfällt. Sie sollte aber so sein, dass jeder Werfer zwischen 10 und 12 Würfe zu absolvieren hat. Dabei ist eine Gesamtstreckenlänge von ca. 8 Kilometern nicht selten. Eine gute Beschreibung findet sich hier. Naja,  zumindest zugucken wäre doch mal interessant…

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Hot Potatoes Programm – Bewertung

Ich habe das Programm schon an der GUC kennen gelernt und sehe darin eine große Bereicherung für den DaF-Unterricht. Es ist sehr benutzerfreundlich – sowohl für den Ersteller als auch den „Löser“ der Aufgaben. Die Studenten brauchen keine langwierigen Einweisungen, um die Aufgaben zu bearbeiten. Mit den fünf „Kartoffelsorten“ (Mix, Match, Cloze, Cross und Quiz) hat man ein großes Repertoire an Aufgabentypen.

Die Definitionen bei den Kreuzworträtseln lassen nicht nur Umschreibungen, Beispielsätze und das entsprechende Wort in einer anderen Sprache, sondern auch eine bildliche Darstellung des Wortes zu, so dass man hier stark variieren kann.

Bei den Lückentexten können sowohl ganze Wörter als auch Wortteile als Lücken erscheinen, so dass sie auch schön zum  Abtesten von Adjektivendungen benutzt werden können.

Der Typ Mix ist besonders zum Üben von Satzstruktur geeignet, aber auch zum Ordnen von Begriffen wie z.B. nie – selten – oft – meistens – immer.

Match lässt sich für Zuordnungsübungen jeglicher Art benutzen, also z.B. Frage – Antwort, Wort und Gegenteil, Verb – Präposition, Definition – Wort, Bild – Wort, Komposita, Nomen – Verb, aber auch Überschrift – Text etc. 

Mit Quiz kann man schließlich Multiple Choice und True/False-Questions auch zu Lese- und Hörtexten konzipieren.

Das Programm ermöglicht also eine Vielzahl verschiedener Testmethoden, so dass die Studenten die Arbeit mit den Hot Potatoes als abwechslungsreich empfinden. Gerade das Drag & Drop beim Mix und Match ist „haptisch“ eine interessante Übungsform, die einfach mehr Spaß macht als bei entsprechenden ausgedruckten Übungen Pfeile zwischen zusammengehörenden Elementen zu ziehen.

Schön finde ich auch, dass man den Lernern bei falsch angekreuzten Lösungen ein Feedback geben kann, das ihnen erklärt, warum diese Lösung falsch ist, so dass die Aufgaben nicht nur eine Testfunktion haben, sondern zum aktiven Lernen genutzt werden können.

Was ich an dem Programm auch schätze, ist der Masher, mit dem ich Übungen zu einem bestimmten Thema, zu einem Kapitel, zu einem Wortfeld etc. zu einer Lerneinheit zusammenfassen kann und innerhalb der Einheit auch eine sinnvolle Reihenfolge festlegen kann. Gerde wenn man für Studenten unterschiedlicher Sprachniveaus Aufgaben erstellen will, lässt sich so gut Ordnung halten, und die Lerner müssen ihrerseits nicht aus einer willkürlichen Auflistung für sie relevante Aufgaben herauspicken.

Letztlich kann man die Aufgaben eben auch die farbliche Gestaltung ansprechend machen – auch ein Faktor, der sich positiv auf das Sitzfleisch der Lerner auswirkt …

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Notizen zu den Hot Potatoes im Web

 Hank Schwarz: sehr umfangreich und mit verschiedenen Programmen erstellt, aber manchmal scheinen mir die Übungen nicht genau genug auf den Titel der Aufgabe abgestimmt zu sein. Bei der Gap-Fill-Aufgabe „Meine Familie“ z. B. werden eben nicht nur die Familienmitglieder, sondern auch Possessivartikel, Verben, Personalpronomen, Artikel etc. abgefragt.  Ebenso bei der Gap-Fill-Aufgabe „Dein Besuch“, wo u.a. auch Konjunktivformen eingestezt werden müssen, oder „Urlaub in der Stadt“, wo eben auch nicht wirklich das typische Wortfeld Urlaub abgedeckt wird.

Sehr gut finde ich aber, dass bei seinen Hot Potatoes zu bestimmten Grammatikthemen neben den Aufgaben nochmal eine kurze Erklärung des Themas erscheint, so z.B. bei den Artikelaufgaben und bei den Kasusaufgaben.

 Katherine Munro hat schöne Domino-Spiele gemacht, die ich gleich mal runtergeladen habe. Ansonsten ist aber vieles nicht kostenfrei.

Bei  Ralf Kinas finde ich insbesondere die LVs sehr gut. Bei den Lückentests zu Grammatik und Wortschatz fände ich es aber wiederum besser, wenn der Grammatikbereich oder das Wortfeld enger definiert würden. Die Titel wie z.B. „Erdbeben“ oder „Sehenswürdigkeiten europäischer Städte“ sagen nichts aus über das für diese Aufgabe zu beherrschenden Vokabular oder die Grammatik. Selbstlernende Studenten müssten aus der Aufgabenbeschreibung erkennen können, ob die Aufgabe für sie relevant ist.

Michael Möbius: Hier gefällt mir besonders der übersichtliche Aufbau der Seite. Hier fällt mir allerdings auf, dass die Übungen vom Vokabular her oft schwerer sind als man vom Grammatikthema her erwarten würde. So werden ja normalerweise die trennbaren Verben recht früh thematisiert. Übungen zu den trennbaren Verben sollten also mit relativ einfachem Vokabular arbeiten. Das ist hier nicht der Fall . Auch die Übungen zum Gebrauch der Artikelwörter finde ich angesichts des noch niedrigen Niveaus der Studenten bei diesem Grammatikthema vom Wortschatz her zu schwer.

Solche Übungen kann man dann im Unterricht wegen des beschränkten Wortschatzes der Studenten nicht benutzen.

 Maria Cr. Berger und Alfredo Colucci : Hier findet man wirklich gute Übungen, bei denen das Vokabular auf den Sprachstand abgestimmt ist. Sehr ansprechend gemacht durch die vielen Bilder und durch die Integration von Hörtexten.

 Martin Schmurr: Hier gefallen mir besonders die Landeskunde-Übungen zu verschiedenen Städten Deutschlands . Eine gelungene Verknüpfung von Hot Potatoes mit Webrecherche. Hier lohnt es sich auch mit den Studenten ins Netz zu gehen. Interessant auch die Aufgabe zu den Hobbys –> imBild auf die richtige Person klicken.

Klaus Dautel: wie gesagt für Kinder mit Deutsch als Muttersprache, insodern allenfalls für DaF-Studenten  auf höherem Niveau geeignet.

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Notizen zu dem Programm „Übungen selbstgemacht“

„Übungen selbstgemacht“ 

Mit dem Programm kann man Lückentexte , Zuordnungsübungen von Überschriften und Absätzen und Übungen zum Sortieren von Absätzen erstellen.

1. Lückentext:

Setzen Sie die folgenden Wörter (bzw. Wortteile) in die Lücken im Text:

dein  eure  ihr  ihre  Ihre  Mein  meine  Sein  unseren 

Lückentext zu Optimal A1, Kap. 9 „Einladen – Kochen – Essen“

Claudia Höfer hat Geburtstag. Claudia und ______ Freund machen eine Party. Am Abend kommen ________ Gäste . Franz Kohl, ein Arbeitskollege von Stefan, sagt zu Claudia: „ Vielen Dank für ________ Einladung, Frau Höfer!“ Claudia sagt zu Franz: „Das ist __________ Freundin Christine.“ Dann trinken sie alle zusammen etwas und Christine fragt Claudia: „Wo ist ________ Freund?“. Claudia antwortet: „________ Freund ist in der Küche und kocht.“ Aber Stefan hat ein Problem: ________ Essen ist angebrannt. Er sagt zu Claudia: „Jetzt müssen wir mit ______________ Gästen in ein Restaurant gehen.“ Aber das Restaurant ist voll und so gehen sie am Ende zu einem Imbiss und essen dort. Stefan fragt die Freunde: „Und wie schmecken ________ Burger?“

 Die einzusetzenden Wörter erscheinen automatisch oben, was ich ggfs. im Word Dokument ändern würde, um den Schwierigkeitsgrad der Übung zu erhöhen. Dieser Übungstyp bietet sich auch gut zum Ergänzen von Adjektivendungen an …

Setzen Sie die folgenden Wörter (bzw. Wortteile) in die Lücken im Text:e  en  es 

Ein klein____ Kind hat seine Mutter in einem groß____ Kaufhaus verloren. Die nett__ Verkäuferin nimmt das ängstlich__ Kind mit zur Information….

oder zum Abfragen der Artikel. Denkbar auch für Lückentexte zum Abfragen des Wortschatzes.

2. Zuordnungsübung:

Was gehört zusammen?
hoch
 1 
groß
 2 
weit
 3 
schön
 4 
modern
 5 
    
    
klein
    
hässlich
    
nah
    
altmodisch
    
tief

Lässt sich auch sehr schön für Zuordnungsübungen wie Nomen-Verb-Matching, Frage-Antwort, zusammengesetzte  Wörter etc. verwenden. Leider kann man keine Bild-Wort-Zuordnung machen, weil sich Bilder nicht einfügen lassen.

Ich finde es aber schade, dass man die Übungsblätter nicht online am Computer von den Studenten lösen lassen kann und es somit eben auch nicht die „interessanten“ Möglichkeiten wie „Drag and Drop“ gibt.

3. Absätze sortieren:

In welcher Reihenfolge ergeben die Abschnitte einen sinnvollen Text? Tragen Sie die Reihenfolge in die Kästchen ein.
    
Wir haben uns nur angesehen, und für Sekunden blieb die Welt einfach stehen. Und draußen bellte irgendwo ein Hund – es war ein heißer Tag.
    
Und als ich zur Kasse ging, sah ich sie vor mir stehen. Lächelnd hat sie mich gegrüßt – sie traf mich wie ein Blitz!
    
Nur eine Pause, nur ein Pinkelstopp, dann sollte es weitergehen.
    
Und meine Füße trugen mich zum Bus zurück. Ich hatte nicht bezahlt… Sie war die Frau, auf die ich mein Leben lang immer gewartet hab‘. Doch wir sind nie zurückgefahren in diese schöne Stadt.
    
Ich erinnere mich noch an den Tag, an dem wir mal mit unserem Bus in Rottweil waren. Wieder unterwegs – von hier nach da. Und was dazwischen lag, war uns scheißegal.
    
Manchmal frage ich mich, wie sie wohl heute lebt und ob sie glücklich ist – hat sie einen Mann? …
    
Ich brauchte noch ein paar Kaugummis und lief in ein Geschäft.

Das Programm erleichtert vielleicht für den Lehrer die Erstellung von Arbeitsblättern ein bisschen, besonders bei der letzten Einsatzform, wo ich die Textabschnitte in ihrerursprünglichen Reihenfolge belassen kann und das Programm selbst die Mischung vornimmt. Allerdings sehe ich die Verminderung des Arbeitsaufwandes nicht als so grundlegend an, denn mit Cut and Paste  lässt sich die Reihenfolge auch schnell beliebig variieren.

Grundsätzlich ist aber das Ergebnis für den Studenten nicht wirklich anders als ein herkömmlich erstelltes Worksheet.

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28.10.07

Besonders bei dem Blog der Elefantenklasse ist mir das  schöne thematisch zum Blogthema passende Design aufgefallen.  Ich würde gern herausfinden, wie man so ein eigenes Thema für seinen Blog gestaltet und nicht die bei der Blogeinrichtung vorgegebenen Designs verwendet (wie wir glaube ich bisher alle gemacht haben).

Na gut, wenigstens habe ich ein eigenes Bild eingefügt…

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Donnerstag 25.10. 9.30 Uhr

Ich gehe jetzt mal auf die auf Ullas Blog empfohlene Initiative “Schulen ans Netz” und schaue mich darauf um. Stelle aber fest, dass ich dot keine Anregungen für eine Unterrichtssequenz bekomme, denn hier geht es mehr um schulenübergreifende Projekte.

Ansprechend durch die vielen integrierten Fotos finde ich den Blog einer DaF-Schülerin zur Geschichte Deutschlands.

 Bei diesem Blog frage ich mich, wie die Studenten die Eintragungen vorgenommen haben. Haben dann alle das Password zu dem Blog gehabt und konnten so auf dem Blog Artikel und nicht nur Kommentare schreiben? Diese Frage ist für mich auch bei der Planung des eigenen Unterrichtsprojektes wichtig. Soll jeder TN einen eigenen Blog aufmachen oder auf dem von mir erstellten Blog kommentieren?

Der DaF-Blog von Cornelia Steinmann  ist sehr vielfältig und ist durch die große Anzahl an Stichwörtern sehr übersichtlich.  Ich verstehe nur wieder nicht, wer diese Artikel alle geschrieben hat, manche auf Deutsch, manche auf Englisch.

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